Hospiz-Philosophie

 

Elisabeth Kübler-Ross mit Luise Thut

Hospiz-Arbeit bedeutet das zugewandte und achtungsvolle Begleiten von Menschen in der schwierigen Endphase ihres Lebens.

Kranke sollen möglichst ohne Beschwerden bis zuletzt leben können, umsorgt von Familie, Freunden und Betreuern.

In der Hospiz-Betreuung arbeiten Pflegepersonal, Hospiz-Begleiter und -Begleiterinnen, Ärzte, Seelsorger, Sozialarbeiter und weitere therapeutische Dienste je nach ihren Fähigkeiten zum Wohle des Todkranken und der ihm nahe stehenden Menschen zusammen (= Palliativmedizin und –pflege).

Hospiz-Arbeit schliesst auch das soziale Umfeld der Kranken mit ein und bietet Hilfeleistungen an, die den bevorstehenden Abschied erleichtern können.

Hospiz achtet die religiöse Überzeugung und die Würde des Patienten. Das bedeutet, dass er zu jeder Zeit als Person ernst genommen wird.

Diese Haltung erfordert Achtsamkeit und Wahrhaftigkeit.

Auf Wunsch wird die Familie über den Tod des Angehörigen hinaus begleitet.

 

Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospiz-Philosophie, mit Luise Thut

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