Vroni Peterhans
(Co-Präsidentin des AKFs) betont, wie hochgeschätzt die Arbeit des
Aargauer Hospiz-Vereins zur Begleitung Schwerkranker, für die vielen
geschenkten Augenblicke, ist.
Nach dem Grusswort der
Brugger Stadträtin, Andrea Metzler, hielt Sybille Bader (Präsidentin
der Kommission Sanitas) die Laudatio. In ihrer Rede ehrte sie die
vielen Freiwillen, die im ambulanten Team, im Hospiz oder in den
offenen Trauertreffen arbeiten. Mit der namentlichen Nennung würdigte
sie ihre Umsetzung der Philosophie der Hospiz-Bewegung, nicht Tage in
das Leben Schwerkranker zu bringen, sondern Leben in ihre Tage.
Genau 10 Jahre nach der
Verleihung des Frauenpreises an die Gründerin des Hospiz-Vereins Luise
Thut, bekommt nun der Aargauer Hospiz-Verein zur Begleitung
Schwerkranker den 15. AKF-Frauenpreis. Sie überreichte den Preis,
zusammen mit einer Urkunde und einem schönen Adventsgesteck für das
Hospiz, an Rita Wismann und den Vorstand des Hospiz-Vereins.
Die Preissumme von Fr. 20
000.— stammt aus dem Sanitas-Fonds, der 1990 nach dem Verkauf des
Lungensanatoriums in Davos – 1916 mitbegründet durch den AKF –
angelegt worden ist.
Rita Wismann, Präsidentin des
Vorstandes des Hospiz-Vereins, gab in ihrer Dankesrede der Freude über
den Preis Ausdruck und gab den Dank auch an die vielen anwesenden
Freiwilligen weiter.
Corina Landes (Geige) und
Samuel Freiburghaus (Akkordeon) umrahmten die Feier sehr einfühlsam
und bereicherten mit ihrer Musik die speziellen Augenblicke dieses
Abends.
Die Einladung, noch ein paar
Augenblicke beim Apéro in der Cafeteria zu verbringen, wurde gerne
angenommen. Auf dem Heimweg klang noch der letzte Satz der Laudatio
von Sybille Bader nach: Vergessen wir nicht, das Leben zu feiern,
nicht nur Preisverleihungen bieten dazu den Rahmen. Jeder Tag, viele
kleine Augenblicke sind es würdig, gefeiert zu werden.